„WIE WAR DAS DAMALS?“ – Jugendliche stellen Fragen an die Shoa-Überlebende Rahel Renate Mann | Evangelischer Kirchenkreis Neukölln

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„WIE WAR DAS DAMALS?“ – Jugendliche stellen Fragen an die Shoa-Überlebende Rahel Renate Mann

„WIE WAR DAS DAMALS?“ – Jugendliche stellen Fragen an die Shoa-Überlebende Rahel Renate Mann


# KKInfo-Nachrichten
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht am Sonntag, 1. November 2020, 11:00 Uhr
„WIE WAR DAS DAMALS?“ – Jugendliche stellen Fragen an die Shoa-Überlebende Rahel Renate Mann

„Was war eine Sternenwohnung?“, „Wie ging es Ihnen im Kellerversteck?“, „Wovor hatten Sie am meisten Angst?“, „Was denken Sie, wenn Sie heute Parteien wie die AfD sehen?“ - Unter dem Projekttitel „Wie war es damals?“ wenden sich Schüler*innen dreier Berliner Schulen im Rahmen der schulischen Erinnerungs- und Gedenkarbeit mit ihren Fragen an die Shoa-Überlebende Rahel Renate Mann. Koordiniert wurde das Projekt von Sara Herrmann, Religionslehrerin in Neukölln, beteiligt waren auch Schülerinnen und Schüler zwei Schulen aus unserem Kirchenkreis, an denen sie unterrichtet: dem Campus Efeuweg und der Alfred Nobel Oberschule.

Nach der vorherigen Beschäftigung mit dem Leben der Zeitzeugin, entwickelten und formulierten die Schüler*innen ihre Fragen, die Frau Mann in einem Interview gestellt wurden, das in der Arbeitsstelle für Evangelischen Religionsunterricht in Neukölln aufgezeichnet wurde. Ihre Antworten und Berichte wurden zu einem 41-minütigen Kurzfilm zusammengefügt.

„Zuerst war ich sehr traurig, dass die Corona-Pandemie alle geplanten Schulprojekte stoppte“, sagt Sara Herrmann, Religionslehrerin in Neukölln & Projektkoordinatorin Kirchenpädagogik im Ev. Religionsunterricht. „Als ich allerdings Rahel Mann von meiner Idee des Interviews und der Aufzeichnung für meine Schüler berichtete, wurde ich immer optimistischer und merkte, dass in der Krise auch eine große Chance für Neues steckt. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich über die Realisierung des Projekts und ich freue mich über die persönliche Beziehung, die zwischen Frau Mann und mir entstanden ist. Vielleicht ist Freude dafür auch nicht der richtige Begriff: Ich staune und sehe unseren persönlichen Kontakt als Geschenk, welches meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereichert, aber noch viel mehr mein eigenes Leben.“